Zur Realisierung von Partizipation wurden bisher sehr unterschiedliche Modelle entwickelt. In der Praxis haben alle Partizipationsformen ihre Berechtigung, aber auch Vor- und Nachteile - wobei die Vorteile der einen nicht selten die Nachteile der anderen sind.
Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sind verschieden, also müssen auch die Partizipationsformen vielfältig sein. Welche Form der Beteiligung die "richtige" ist und womit man anfangen sollte, kann immer nur in einer bestimmten Situation vor Ort geklärt werden. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell oder Projekt entscheiden, schauen Sie sich die kinderpolitische Landschaft vor Ort an. Partizipation beginnt damit, die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen kennen zu lernen, nicht für sie zu entscheiden, sondern sich - vor jeder sie betreffenden Entscheidung - mit ihnen zu beraten.
Zu allen Partizipationsmodellen und Projektformen finden Sie Beispiele aus der Praxis.
Über die "Kinder- und jugendpolitische Landkarte" finden Sie weitere Adressen und Ansprechpartner/innen.

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