Welche Treffpunkte brauchen Mädchen und Jungen in einer Gemeinde oder Stadt und wie sollten sie aussehen? Müssen Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Geschlechts unterschiedliche Unterstützung bekommen, wenn es in der Planung einer Kommune um die Beteiligung an der Gestaltung von Spiel- und Aufenthaltsräumen in ihren Wohnorten geht? Das sind zwei von vielen Fragen, die die neue Broschüre "Mädchen(t)räume + Jungen(t)räume = Zukunfts(t)räume" aufgreift und beantwortet. Wenn die Projektleitungen in der Spielleitplanung Gender-Mainstreaming-Kompetenz haben und nutzen, dann haben die Mädchen und Jungen gute Chancen, hier Gleichberechtigung zu erleben.
In dem Kinderbeteiligungsprojekt "Zukunfts(t)räume", das gemeinsam vom Bund Deutscher PfadfinderInnen und dem Kreisjugendamt Bad Kreuznach durchgeführt und seit 1996 vom Land fachlich und finanziell gefördert wird, begutachten, diskutieren, planen und bauen Mädchen und Jungen mit Unterstützung von Erwachsenen ihre Spielräume und Treffpunkte. Seit dem Jahr 2002 wurden dabei unter dem Aspekt des Gender Mainstreaming in jedem Verfahrensschritt konsequent geschlechtsspezifische Auswirkungen in den Blick genommen. Die Erfahrungen aus dem Projekt und wertvolle Tipps für die Praxis sind nun in der neuen Broschüre zusammengefasst. Notwendige Prozessschritte werden beschrieben und an einem Praxisbeispiel detailliert erläutert.
Die Broschüre "Mädchen(t)räume + Jungen(t)räume = Zukunfts(t)räume" ist zu beziehen über die Leitstelle Partizipation im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz und über die Geschäftsstelle des BDP Rheinland-Pfalz, Windesheimerstr. 2, 55444 Waldlaubersheim, E-Mail: landesbuero(at)bdp-rlp.de
Außerdem bieten wir die Broschüre zum Download an: PDF-Download (400 KB)


