Unter institutionellen Formen finden sich Modelle direkter Beteiligung, die durch Kontinuität und formale Strukturen wie bei Erwachsenen gekennzeichnet sind, sowie Modelle indirekter Beteiligung durch Kinderbeauftragte oder Büros. Aufgenommen wurden ebenfalls Netzwerke, die alle Formen örtlicher oder regionaler Partizipation miteinander verknüpfen.
Es werden vor allem neue Formen von Partizipation vorgestellt, wie sie in den letzten Jahren entstanden sind: Kinderbüros, Kinder- und Jugendversammlungen oder -parlamente, Kinderbeteiligung an Planungen und Projekte im Wohn- und Lebensumfeld.
Das bedeutet nicht, dass die seit vielen Jahren "bewährten" Formen weniger wichtig sind - wie die engagierte Arbeit der Jugendverbände, der Landes-, Kreis- oder Stadtjugendringe, der Schülervertretungen, Vollversammlungen in Jugendzentren und vieles mehr.
Alte und neue Formen der Partizipation sollten nicht konkurrieren, sondern kooperieren und einander ergänzen in der demokratischen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.
Alle Formen der Beteiligung sind wichtig und funktionieren so gut oder schlecht wie die Menschen, die sie mit demokratischem Leben erfüllen.


