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Projektbezogene Formen


Bei der projektbezogenen Partizipation handelt es sich im Allgemeinen um Aktivitäten, die sich um relativ zeitnahe Lösungen für überschaubare und abgrenzbare Probleme bemühen.

Die Praxis projektbezogener Beteiligung ist ausgesprochen vielfältig. Projekte können sowohl von öffentlichen als auch von freien Trägern, von Erwachsenen genauso wie von Kindern initiiert werden. Projekte wecken das Interesse von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen. Mit Projekten kann man eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit im Ort erreichen. Initiatoren und Förderer können z. B. sein: Jugendamt, Schulamt, Umweltamt sowie unterstützende Personen wie Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Geschäftsleute, Pfarrerinnen und Pfarrer.  Die grundsätzlichen Vorteile von Projektarbeit können dadurch wieder relativiert werden, dass die Umsetzung ihrer Ergebnisse in konkrete - kommunale und andere - Planungsprozesse und erst recht ihre Ausführung die Zeitperspektive von Kindern sprengen kann. Damit Kinder auch die Erfolge ihrer Bemühungen erleben können, ist es wichtig, jeweils zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen zu unterscheiden und auch die allmähliche Annäherung an das gewünschte Ziel sichtbar zu machen.

Es gibt eine große Vielfalt von erprobten Projektformen und -methoden:

  1. Erkundung und Planung des Stadtteils
  2. Kinderkultur- und Medienprojekte
  3. Mädchenprojekte
  4. Umweltprojekte
  5. Methoden-Leitfaden Schleswig-Holstein
  6. Kinder- und Jugendbefragungen